Stimmen der Teilnehmer - Schauspielstudio Darmstadt

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Meine Erfahrung mit Privatunterricht bei Peter Jährling
Für mein Aufnahmecasting an einer Schauspielschule für Film- und Fernsehen hatte ich insgesamt zwei Termine mit jeweils 1,5 Stunden Privatunterricht bei Peter genommen. Zunächst hat er mir die Welt des Schauspiels vor der Kamera erklärt, dass es hier nicht wie im richtigen Theater um große Mimik und Gestik geht, sondern schon jede kleinste Bewegung wahrgenommen wird und dass es hier viel mehr auf die Authentizität ankommt. Anschließend sind wir meine Skripte mündlich durchgegangen. Ich hatte einen Monolog und einen Dialog zum Vorbereiten. Was mir dabei besonders gefallen hat, waren die hilfreichen Ideen, die die Szenen ausgefüllt haben. Denn ich habe im Unterricht auch gelernt, dass ein Skript sehr viel Spielraum für Gefühle und Handlungen lässt und nur den groben Ablauf schildert. Zu guter Letzt haben wir die Szenen mehrmals geprobt und Peter hat mir sehr konstruktive Kritik gegeben, wie ich etwas anders spielen kann und wie ich mich in die jeweilige Situation besser hineinfühlen kann, was beim Schauspiel vor der Kamera sehr wichtig ist.
Dadurch, dass der Unterricht in den Theaterräumlichkeiten stattfand, hatten wir auch die nötigen Requisiten parat und konnten die Szenen auch auf der Bühne proben. Das hat das Proben um einiges vereinfacht, auch wenn ich in dem Moment nicht wusste, welche Requisiten mir im Aufnahmecasting zur Verfügung stehen würden.
Was mir während des Aufnahmecastings besonders geholfen hatte, war der Tipp, dass ich nicht vordenken darf. Auch wenn ich schon weiß, was als nächstes passiert, muss ich im Moment bleiben, damit der Verlauf der Szene authentisch bleibt. Dadurch konnte ich mich auch viel besser auf die momentane Gefühlslage einstellen.
Vielen Dank nochmal für die gute Vorbereitung!


"Vom Text zur Szene" - Workshop 7. - 9. August 2009

Uschi W.
vielen Dank für die schönen Tage, das intensive Erleben und die vielen neuen Dinge, die noch nachwirken und viel Lust auf "Mehr" machen. Ich finde, ihr habt ein gelungenes Maß an "Führung" und Frei-Lassen gefunden und wart schließlich auch bestimmt und nachdrücklich, was mir den nötigen Rahmen für's Lernen gegeben hat. Für mich war ein fester Text neu und ich habe diesen - positiv überrascht - nicht als "Disziplinierung", sondern als Möglichkeit zu sein und zu tun empfunden. Und ich hoffe sehr, dass es in dieser Richtung eine ebenso schöne Fortsetzung gibt... und das ganz bald!

Felicitas L. (Studentin)
Hallo, ich möchte hier ein paar Eindrücke von dem Workshop weitergeben.
Sämtliche Übungen im Workshop waren für mich neu und ungewohnt. Deshalb war es meiner Meinung nach sehr sinnvoll, gerade am ersten Abend in für mich sehr interessanten Ausführungen eine theoretische Grundlage zu schaffen, auf der die Übungen basierten und wodurch sie für uns einen Sinn erhielten. Sehr angenehm war für mich die Arbeitsatmosphäre, die von Konzentration und Einsatz geprägt war. Dadurch war es für mich nie unangenehm, mich vor den anderen Teilnehmern allein auf der Bühne zu bewegen. In dem Workshop bin ich erstmals mit einer Theorie über das Theaterpielen in Berührung gekommen. Mir ist dabei bewusst geworden, wie unterschiedlich die Ansätze beim Schauspielen sein können. Theater hat dadurch für mich Tiefe erhalten. Das ist für mich eine bereichernde Erkenntnis.



"Die Magie des Schauspielens"

Barbara
Der Kurs „Die Magie des Schauspielens" war etwas besonderes.
Und aus dem Kurs wurden zehn besondere Wochen.
Immer ging es um das, was Peter das „Spielen mit allen Sinnen" nennt, und das, wenn es gelingt, Wahrhaftigkeit (und darin Harmonie, Stimmigkeit und Schönheit) erlebbar macht - und dann tatsächlich magisch ist. Für die Spieler und für die Zuschauer.
Peters Spiel und das, was er lehrt, ist völlig unaffektiert, dabei setzt er nicht auf Symbole oder Chiffren, sondern auf Handlungen. Sein Poetisches Theater erzählt Geschichten nicht in erster Linie mittels Worte, sondern zunächst durch das, was die Personen auf der Bühne tun oder lassen, was sie mit ihren Sinnen erleben. Aufregend fand' ich, dass wir ganz bald schon mit Stücken gearbeitet haben. Klasse, was Peter für jeden von uns für Rollen ausgesucht hat. Und ein Erlebnis, was dann alles passierte - manchmal tatsächlich magische Momente.

Nadine (Referendarin)
Hallo an alle, die mit dem Gedanken spielen, sich auf die „Magie des Schauspielens" einzulassen, sich aber noch unsicher sind, was sie in dem Kurs erwartet. Im November/Dezember 2009 hatte ich mich spontan zu dem Kurs angemeldet, ohne zu wissen, was auf mich zukommen würde. Meine Erwartungen wurden übertroffen. Wer das Schauspielen liebt, der ist hier genau richtig. Man spürt von Anfang an, dass hier echte Liebe zum Theater genauso wie Professionalität die Grundlage für jede Kursstunde sind. Ich fand es sehr angenehm, dass mit viel Humor die Freude am Spielen und vor allem eine ganz neue Wahrnehmung sowohl der Umgebung als auch der eigenen Sinne vermittelt wird, aber gleichzeitig mit Konzentration und einem gewissen Maß an Disziplin gearbeitet wird. Diese Mischung schafft Respekt für die Kunst und umgekehrt auch für die Teilnehmer des Kurses, die wahrscheinlich wie ich ganz neue Erfahrungen machen werden und an dem einen oder anderen Punkt über den eigenen Schatten springen müssen. Ich jedenfalls habe nach einigem innerlichen Widerstand schließlich doch noch gelernt, den rationalen Kopf auszuschalten und mich auf meine Sinne zu verlassen. Für mich war dieser schmale Grat zwischen Kontrolle und Laufenlassen extrem faszinierend. Unterm Strich hat mich „Magie des Schauspielens" nicht nur ganz neue Perspektiven und Grundlagen fürs Schauspielen gelehrt, sondern mir auch ein intensiveres Körpergefühl vermittelt und mir beigebracht, mich mehr auf meine intuitiven Fähigkeiten zu verlassen.



"Vorsprechen an Schauspielschulen vorbereiten"

Liebe Schauspielbegeisterte und Träumer,

Ich möchte unbedingt meine Erfahrungen teilen und dazu ermutigen
Ziele und Träume immer ernst zu nehmen!

Ich hatte seit langem den Traum Schauspielerin zu werden.
Mit dem Ziel einen Ausbildungsplatz an einer Hochschule für Schauspielkunst zu bekommen, habe ich mich in das Schlachtfeld der Aufnahmeprüfungen gestürtzt. Mein erstes Vorsprechen lief ganz anders als ich es mir vorgestellt hatte und verpasste mir gleich mal den ersten Dämpfer. Aber kein Grund aufzugeben! Die großen Namen haben es auch nicht unbedingt beim ersten Anlauf geschafft. Wäre doch auch viel zu einfach!
Also ging ich weiter Vorsprechen und siehe da, die ersten Erfolge zu verzeichnen, eine Runde weiter, zweite Runde - raus. Macht nichts! Ich will das unbedingt! Also weiter. Und siehe da! Erste Runde weiter, zweite Runde weiter, dritte Runde...- raus! Hart aber zu bewältigen! Dann irgendwann "Endrunde"!!!Und... - RAUS.
Das war der Moment in dem ich das erstemal ans Aufgeben dachte und an mir und meiner Fähigkeit gezweifelt habe. Diese Phase hat ungefähr 1 bis 2 Monate gedauert. Aber ich konnte nicht loslassen.

Die Anforderung an den Bewerber sind sehr hoch Man hat das Gefühl man müsste schon eine Vorausbildung abgeschlossen haben um überhaupt eine Chance zu bekommen. Als ich bei den Vorsprechen immer öfter mitbekam, dass bestimmt zwei Drittel der Bewerber professionellen Schauspielunterricht nahmen, entschied ich mich nach langem überlegen auch dafür. Und zum Glück bin ich dann an Peter und Marijke geraten. In intensiven Proben und Gesprächen habe ich viel gelernt und einen ganz neuen Blick auf die Dinge bekommen. Wahrnehmung ist ein wichtiges Schlagwort hierbei.
Ich habe so viel gelernt und hatte richtige Erleuchtungsmomente und viel Spass!
Die Hingabe und Ernsthaftigkeit die die beiden dieser Aufgabe widmen hat mich beeindruckt.
Peter stellt hohe Ansprüche und kann Menschen sehr gut einschätzen.
Er erkennt sehr schnell wo bei einem Stärken und Schwächen liegen.
Auf diesem Wege nochmal ein großes Dankeschön an Peter und Marijke!

Ja und wer hätte es gedacht vor zwei Monaten ist es passiert!

ICH HABE EINEN WUNDERBAREN STUDIENPLATZ AN DER HKB BEKOMMEN!!!
ICH BIN SO GLÜCKLICH UND FREUE MICH UNGLAUBLICH AUF DAS WAS KOMMT...
Hoffnungsvoll, Daniela

 
 
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