|
Poetischer Realismus im Schauspiel "Es geht im Poetischen Realismus im Schauspiel" unter anderem darum, unser emotionales Erleben als Prozess sichtbar zu machen, so dass der Zuschauer es fühlen kann. Unsere Worte kommunizieren Information. Unser sinnlich erlebter Körper kommuniziert Emotion. Eine große Herausforderung im Theater ist das kreative Problem, den Zuschauer mit den zu sprechenden Texten im Gefühl zu erreichen. Bühnentexte gehen in der Regel in den Kopf, wollen intellektuell verstanden werden. Schauspieler scheinen da gegenüber Musikern benachteiligt zu sein. Der Zuschauer geht ins Theater und liest vorher das Stück, aus Angst es sonst nicht zu verstehen. Wenn wir auf der Bühne ganz und gar mit unseren Sinnen leben und Texte nicht interpretieren, sondern sie sinnlich-künstlerisch leben, ihnen mit unserem Körper Form geben, dann ist das wie Musik, die den Zuschauer direkt im Gefühl trifft. Im Unterricht arbeiten wir desshalb unter anderem an unserem körperlichen Ausdruck, indem wir unsere alltäglichen Bewegungsmuster ablegen und unseren Körper dahingehend sensibilisieren uns bewegen zu lassen." (Peter H. Jährling) |
Atem, Körper und Seele ist Stimme "Unsere Stimme ist der Spiegel von Körper und Seele. Bleiben unsere Emotionen irgendwo im Körper stecken, so bleibt auch unsere Stimme blockiert, unser Atem steckt in Alltagsgewohnheiten fest. Ganzheitliche Übungen dienen dazu, die Stimme zu befreien und zu ihrer wahren Größe zu verhelfen. Damit wächst auch unsere Persönlichkeit." (Marijke Jährling) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||